Äthiopische Falascha Mura – sie sind nicht vergessen! Eine neue Welle der Rückkehr hat begonnen

Jüdische Kinder in Äthiopien

Am 9. Okt. 2016 gelang es Israel 64 Falascha Mura unter hohen Sicherheitsvorkehrungen in einem Sonderflug aus Addis Abeba, Äthiopien, nach Israel auszufliegen. Dieser Flug wurde auch von Christen mit finanziert und landete direkt nach Beginn des neuen Jüdischen Jahres 5777!

„Der HERR wird zum zweiten Mal Seine Hand ausstrecken, dass ER den Rest Seines Volkes loskaufe, der übrig geblieben ist in Assur, Ägypten, Äthiopien … und auf den Inseln des Meeres.“         aus Jesaja 11,11

Immer noch leben in Äthiopien etwa 8.000 Falascha Mura, die bereits Verwandte in Israel haben, und teilweise seit Jahren auf die Genehmigung für die Alijah warten. Im Rahmen der Familienzusammenführung sollen sie jetzt endlich nach Israel kommen dürfen. Viele hatten sich gefreut, die Hohen Feiertage, Rosch HaSchana (Neujahr 5777), Yom Kippur (Versöhnungstag) und Sukkot (Laubhüttenfest) mit ihren Verwandten im Land der Vorväter feiern zu können.

Aber dann begannen ethnische Unruhen in Äthiopien, als die Regierung versuchte, Verwaltungsgrenzen zwischen verschiedenen Stämmen um die Hauptstadt Addis Abeba herum zu verändern. Inzwischen sind mehr als 250 Tote zu beklagen, und es ist nur mit großen Schwierigkeiten möglich, eine größere Gruppe Falascha Mura zum Flughafen zu bringen.

Trotzdem gelang es unter hohen Sicherheitsvorkehrungen am 9. Oktober 64 Falascha Mura in einem Sonderflug aus Addis Abeba nach Israel auszufliegen. Dieser Flug wurde auch von Christen mit finanziert und landete direkt nach Beginn des neuen Jüdischen Jahres 5777 und vor dem Versöhnungstag Yom Kippur. Hierin sehen wir ein prophetisches Zeichen, daß GOTT jetzt SEIN Wort für diese so lange wartenden Menschen erfüllt.

Da auch die Lebensmittelversorgung in Gondar schwierig geworden ist, unterstützen wir mit unserem Partner Micha Feldman die örtliche jüdische Gemeinschaft, um Getreide unauffällig für 50 wartende Familien zu beschaffen. Wir wissen, dass der HERR sie nach Hause bringen wird, . In der Zwischenzeit schenkt Eure Hilfe ihnen auch Hoffnung und zeigt ihnen, dass sie nicht vergessen sind. Danke!