Begegnungsreise nach Israel

Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst DU DIR Lob, Deinen Gegnern zum Trotz; Deine Feinde und Widersacher müssen verstummen. (Psalm 8,3)

Wie können wir Menschen GOTT die größte Ehre geben? Ein Leben lang findet jeder persönlich dazu Antwort in SEINEM Wort! Singend und staunend erlebt Elke Kaasmann mit drei Familien GOTTES Führung auf einem Israeleinsatz in jungen Familien, Altenheimen und einer Schule.

Denkmal in Yad Vashem
Am Denkmal in Yad Vashem

„O, HERR, hilf…“ Dieses Lied erklingt als Bitte in Israel – Hebräisch gesungen von sechs Kindern und Jugendlichen mit ihren Eltern und einer Großmutter. Ihre Herzenseinheit ist unsichtbar – aber spürbar als ein Herüberwehen vom Lobpreisen daheim, aus Deutschland, in das gebeutelte Israel von heute. Mehrstimmiger Gesang im Tageszentrum für Überlebende, bei den alt gewordenen Juden im Haus Davids, Beit David, nahe Netanya. Ganz still bleibt es, auch noch nach diesem gesungenen Gebet. Ein Innehalten – wo gibt es das noch in öffentlichen Zusammenkünften? Hier schenkt der HERR Seine Gegenwart, welche Gnade! Die Schabbatpredigt des Rabbis ist kurz: Er steht auf, schaut und sagt: „Ihr wart für uns die Predigt!“

Begegnung mit einer Überlebenden der Shoah und ihrer Familie
Begegnung mit einer Überlebenden der Shoah und ihrer Familie

Die Kinder begegnen hier zum ersten Mal Überlebenden in Israel. Wie wichtig wird jeder Moment: anschauen; einüben zu warten; mit Blicken segnen; den forschenden Blick einer in Auschwitz tätowierten Frau aushalten, auch ohne Worte. Lächeln und Tränen mischen sich – „O HERR, hilf…ANA ADONAI HOSCHIANA“. Der Heilige Israels schafft sich Sein Lob durch die Kinder. „Hevenu Schalom aleichem – wir bringen Frieden für alle“, ihr Friedenslied wird regelrecht ersehnt, während Vater, Mutter und Großmutter mit Ricardo, 10, und Enjo, 12, Vater und Mutter mit Emma, 10, und Hannah, 12, Vater und Mutter mit Miriam, 15, und Samuel, 18, ihre Hand jeder alten Jüdin reichen und jedem alten Juden. Dazu ein winziges Röslein anstecken…

Am Lebensbaum in Yad Vashem
Am Lebensbaum in Yad Vashem

Ja, wir Nachkommen der Tätergeneration haben uns vorher mit Jesaja 60,14 vor ihnen gebeugt, die Kinder innerlich vorbereitet durch Erlebnisbesuche im Lager von Atlit, dem Alijah Museum von Zichron Ja’akov und in Yad Vashem, Jerusalem. Welche Gnade, dass Jesaja diese Worte GOTTES aussprach und sie in Erfüllung kommen. Beugen als Bekennen der Massenmorde an Familien dieser Überlebenden geschieht durch unser Gewurzeltsein in Seinem Wort, Hebr 13,20.

An Israel wird ER Sich weiterhin verherrlichen, eine Herausforderung für die Welt. (Apg 1,6; Jes 49,3)

Diese Botschaft ist allerdings selten in säkularen und gut situierten jüdischen Familien oder Schulklassen präsent; auch das nehmen wir nüchtern wahr. Jedoch beim Singen öffnen sich alle und lauschen.

Wach auf, wach auf, Deborah, sing ein Lied! Mach dich auf, Barak, und fange, die dich fingen! (Richter 5,12)

Deborah und Barak führten das Volk in 40 Jahre Ruhe – das gibt Hoffnung für Heute!