Besuch bei Holocaustüberlebenden in Odessa

„Tröstet, tröstet mein Volk!“, spricht euer GOTT.

In Odessa wurde diese Herrnhuter Tageslosung des Gründonnerstag den Überlebenden und ihren Nachkommen zum Segen: unsere Ebenezer-Teams aus Deutschland und Ukraine erlebten eine gewaltige Bestätigung, im Willen GOTTES zu sein.

Von dem 7jährigen Christian bis zu Pastor Helmut (84) waren alle Altersstufen in der 21-köpfigen Gruppe vertreten. 70 Jahre nach Kriegsende war dieser Besuch Juden, Ukrainern und uns als Christen in der Passionszeit zu Trost und Segen. Alle Ehre IHM, dem HERRN.

Link zu dem Video über den Besuch bei  Holocaustübverlebenden: https://vimeo.com/127689314

Vollständiger Bericht: Von Herz zu Herz

Zusammen mit unseren ukrainischen Mitarbeitern Sascha und Sweta und der jüdischen Gemeinde vor Ort gestalteten wir diese 70-Jahr-Gedenkfeier. Über 300 Besucher erwarteten als Höhepunkt eine Klezmer-Band und eine messianisch-jüdische Tanzgruppe. Viele kamen für dieses Ereignis erstmalig in diesem Jahr aus ihren Wohnungen! Vielleicht auch wegen uns Deutschen, die wir auf der Bühne unsere Namen und Städte nannten, um dann mit tiefer Verbeugung wegen des durch unsere Vorväter zugefügten Leides unser Herz sprechen zu lassen, gemäß Jesaja 60,14. „Hevenu Schalom aleichem – Wir bringen Frieden Euch allen“, unsere gesungene Botschaft mit Geigenbegleitung der 12jährigen Debora erreichte alle. Tränen standen vielen in den Augen.

Roman Schwarzmann, Leiter der Holocaust-überlebenden in Odessa, führte uns zu der Gedenkstätte, wo vom 23. bis 25. Oktober 1941 mehr als 25.000 hauptsächlich jüdische Frauen, Kinder und Alte von den rumänischen und deutschen Besatzern ermordet wurden. Während dieser Vergeltungsaktion für einen Anschlag auf die Kommandozentrale Transnistriens wurden die Opfer in Lagerhallen zusammengetrieben, mit