Zielsetzung und Berufung
Juden zu helfen:
Begegnung – Versöhnung – Rückkehr nach Israel
Unsere Kernberufung ist, Juden weltweit bei der Rückkehr nach Israel zu helfen, bei Beachtung unserer besonderen Verantwortung für die östlichen Länder. Durch unsere deutsche Vergangenheit begegnen uns die Menschen in den Ländern der GUS, der ehemaligen Sowjetunion, anders als Geschwistern von anderen Nationen. Oft ist zunächst eine emotionale und geistliche Distanz spürbar: „Wo war GOTT in all dem Leid?“ Aber fast immer, wenn  wir uns als Deutsche zu unserer schuldhaften Vergangenheit bekennen und verbeugen (Jes. 60,14), öffnen sich die Herzen. Ihre Leidensgeschichte rühert uns oft zu Tränen, dann trösten uns nicht selten die älteren Juden: “Du bist doch nicht schuld!”. Solche versöhnenden Begegnungen, sind Signale der Heilung zwischen Menschen und Völkern und führen häufig zu erstaunter Aufmerksamkeit und Neugierde in der Familien, bei den Verwandten und Freunden. Gespräche – auch über die Alijah – werden mit ihnen möglich.
Jüdische Menschen besonders in den östlichen Ländern zu ermutigen, nach Israel auszuwandern, setzt voraus, dass sie Vertrauen zu uns haben. Das ist möglich durch GOTTES Hilfe und durch bewährte, berufene Geschwister vor Ort, mit teilweise mehr als 15-jährigen Beziehungen zu Juden und jüdischen Hilfsorganisationen.
Wir wurden von Israelis 2005 gebeten, Alijah-Flüge für Falascha Mura nach Israel zu fördern. Seit 2006 unterstützen wir in Gondar (Nord-Äthiopien) zusätzlich eine Schulspeisung und übernehmen jetzt auch Patenschaften für äthiopische Waisenkinder in Israel.
Bisher noch einmalig war die Bitte um Hilfe in Indien: Für den „verlorenen Stamm Beit Manasse“ wurde die Haggadah, das Gebetsbuch für das Passahfest in ihrer Sprache und auf Hebräisch gedruckt. So verstehen sie nun besser, dass GOTT nicht nur „damals“ unter Mose den Exodus aus Ägypten ermöglichte, sondern auch heute für sie Seine Verheißungen erfüllt:
„Siehe, ICH bin mit dir, und ICH will dich behüten überall, wohin du gehst, und dich in dieses Land zurückbringen; denn ICH werde dich nicht verlassen, bis ICH getan, was ICH zu dir geredet habe.” 1. Mo 28, 15  Â
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Wilfried Pfeiffer    2. Vorsitzender   |
   Hinrich Kaasmann       1.Vorsitzender |
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