Helfen
Wir freuen uns sehr, dass der Holocaustüberlebende Uri Hirsch aus Israel sich auf den weiten Weg macht und uns in seiner Geburtstadt Hamburg besucht.
Er wird während der Woche vormittags in Schulen berichten, abends wird es verschiedene Veranstaltungsorte geben:
Montag, 15.06.2026
18:00 Uhr YOLAM
Hamburgisch-Israelischer Dialogabend mit Uri und weiteren Israelis
Ort wird nach Anmeldung bekanntgegeben:
info@yolam.one
Dienstag, 16.06.2026
19:00 Uhr HSV im Volksparkstadion
Davidstern und Raute – Zeitzeugengespräch mit Uri Hirsch
Um Anmeldung wird gebeten:
https://umfrage.hsv.de/umfrage/2132921/FPTps9Q
Mittwoch, 17.06.2026 – exklusiv für persischsprachige Interessierte!
19:00 Uhr Ebenezer Hilfsfonds e.V.
Uri Hirsch wird aus seinem Leben berichten anschließendes Gespräch
mit Übersetzung auf Farsi!
Donnerstag, 18.06.2026 – besonders für junge Leute!
19:00 Uhr FEG Neuallermöhe
Erzählte Geschichte erleben – mit anschließender Möglichkeit, Fragen zu stellen
Wilhelm-Osterhold-Stieg 36-38, 21035 Hamburg
– wenn nicht in Präsenz, dann über Zoom:
Sonntag, 28.06.2026 – auf Englisch!
19:30 über Zoom mit Zeugen der Zeitzeugen
Bildungsveranstaltung mit dem Schoah-
Überlebenden Uri Hirsch aus Israel
https://www.zeugen-der-zeitzeugen.de/veranstaltungen/online-bildungsveranstaltung-mit-uri-hirsch
Uri Hirsch – Abendveranstaltungen
Uri Hirsch gehört zu den letzten Zeitzeugen einer Generation, deren Leben durch die nationalsozialistische Verfolgung tief geprägt wurde. Seine Geschichte ist eng mit Hamburg und der Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland verbunden.
Geboren wurde Uri Hirsch 1938 im Hamburger Grindelviertel. Sein Vater David Hirsch wirkte als letzter Kantor der Bornplatzsynagoge und stand dem Hamburger Oberrabbiner Joseph Carlebach nahe. Mit der Herrschaft der Nationalsozialisten veränderte sich das Leben der Familie grundlegend: Die Bornplatzsynagoge wurde während der Novemberpogrome zerstört, David Hirsch von der Gestapo verhaftet und ins Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt. Viele Angehörige der Familie wurden Opfer des Holocaust.
Heute lebt Uri Hirsch in Israel und setzt sich weiterhin für Erinnerungs- und Bildungsarbeit ein. In Gesprächen mit jungen Menschen berichtet er über Antisemitismus, jüdisches Leben und die Erfahrungen seiner Familie. Trotz seines hohen Alters reist er weiterhin an Orte seiner Kindheit zurück, um als Zeitzeuge zu sprechen – auch nach Hamburg.
