Jüdische Feste

Übersicht:  http://www.zum.de/Faecher/Eth/SA/stoff6/juden_feste.htm

Was haben jüdische Fest mit Christen zu tun?

Zum Artikel: http://www.glaube.de/artikel/thema//
/andreas_hornung_die_juedischen_wurzeln_des_christlichen_glaubens.html

Übersicht über die Feste:  http://www.zum.de/Faecher/Eth/SA/stoff6/juden_feste.htm

 

Gebete, Psalmen und Lesungen geben in Israel wie in der Diaspora der Hoffnung, gerade zu biblischen Festzeiten, Ausdruck, dass alle Zerstreuten Israels einst wieder mit ihren Familien vereint sind und auf ihren Boden im Land Israel zurückkehren.

 

Rosch HaSchana 5778  (21. – 22. September 2017):

Rosch ha-Schana ist laut Talmud Beginn und in der Folge Jahrestag der Weltschöpfung, steht aber auch für den Jahrestag der Geburt Adams. Es ist der Tag der Forderung, Bilanz zu ziehen über das moralische und religiöse Verhalten im abgelaufenen Jahr, und es wird mit Gebeten für eine gute Zukunft vor Gott getreten. Das Fest Rosch ha-Schana ist biblisch in Levitikus 23,24-25 EU, Numeri 29,1-6 ELB und in Grundzügen in Ez 40,1 LUT bezeugt.

Es wird gebetet:

Hört das Wort des HERRN, ihr Nationen Insel und verkündet es auf den fernen Inseln und sprecht: Der Israel zerstreut hat, wird es wieder sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde. (Jer.31,10)

 

Channukka (13. – 20.Dezember 2017):

Chanukka erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem im jüdischen Jahr 3597 (164 v. Chr.) nach dem erfolgreichen Makkabäeraufstand der Juden Judäas gegen hellenisierte Juden und makedonische Syrer, wie er im Ersten Buch der Makkabäer und auch im Talmud überliefert ist. Die Makkabäer beendeten die Herrschaft des Seleukiderreiches über Judäa, beseitigten den im jüdischen Tempel von Griechen errichteten Zeus-Altar, und führten den jüdischen Tempeldienst wieder ein.

 

Purim (01. März 2018)

Einen Monat vor Pessach liegt das Fasten der Königin Esther, die in der persischen Diaspora betend ihr Leben für ihr Volk, die Juden, einsetze. Der Obersten der Perser, König Ahasveros, hatte auf Betreiben seines mächtigsten Beraters Haman bereits das Dekret zur Judenvernichtung um 450 v. Chr. unterschrieben. Der Tag des Massakers wurde durch das Pur (Los) bestimmt. Heute ist Purim jedoch ein Tag der Freude sowohl in Israel als auch in der Diaspora: Denn die Juden waren vor ihren Feinden zur Ruhe gekommen und ihre Schmerzen hatten sich in Freude, ihr Leid in Jubel verwandelt. Einer soll dem anderen Geschenke und den Armen Gaben schenken!

IHR LEID HATTE SICH IN FREUDE VERWANDELT UND IHRE TRAUER IN JUBEL (Aus Esther 9,22)

 

Pessach (31. März – 07. April 2018)

Pessach, ist das Fest zur Erinnerung an die erste Alijah unter Mose. Es wird das Ende der Knechtschaft Israels in Ägypten gefeiert und an die 10 Plagen erinnert.

Die biblische Referenz steht im 2.Mose 11–12.

 

 

Schreibe einen Kommentar